10 Tipps um in einem Arbeitsmeeting positiv aufzufallen

Wer kennt sie nicht – Arbeitsmeetings.

Kaum etwas kann einem so unangenehm sein, wie stundenlang mit Arbeitskollegen und Vorgesetzten zu Diskutieren und Erörtern. Wenn auch Du in nächster Zeit mal wieder an einem Arbeitsmeeting teilnehmen sollst, haben wir hier zehn ultimative Tipps für dich, damit auch Du mit einem guten Gefühl daran teilnehmen und Dich von Deiner Schokoladenseite präsentieren kannst.

Tipp 1: Pünktlichkeit
Pünktlichkeit ist nicht nur allgemein in der Arbeitswelt ein großes Thema. Besonders bei einem Meeting solltest Du darauf achten, wirklich pünktlich zu erscheinen. Sei am besten ein paar Minuten zu früh vor Ort, um Deinen Vorgesetzten Deine Motivation und Dein Engagement für Deine Firma zu demonstrieren. Solltest Du es aufgrund eines Termins einmal nicht pünktlich zum Meeting schaffen, lass es sie rechtzeitig wissen.

Tipp 2: Vorbereitung
Eine gute Vorbereitung ist (fast) alles. Falls Du im Vorfeld Unterlagen, bezüglich des Meetings, erhalten hast, solltest Du diese zwingend gründlich durcharbeiten. Auch hier stellst Du dann wieder Dein Engagement unter Beweis. Des Weiteren beschleunigt es, vorausgesetzt alle Teilnehmer bereiten sich gut vor, den zeitlichen Ablauf des Meetings, da es wesentlich effektiver und zielgerichteter sein wird.

Tipp 3: Konzentration
Zeig Deinen Kollegen und Vorgesetzten wie ernst Du Deine Arbeit nimmst. Während eines Meetings ist es überhaupt nicht an der Zeit Telefonate zu führen, nach den E- Mails zu schauen oder Dich gar in sozialen Netzwerken nach dem neuesten Klatsch und Tratsch umzusehen. Wenn zwingend nötig, kannst Du hierfür eventuelle Pausen während des Meetings nutzen. Ansonsten gilt: Privates kann warten und hat hier nichts zu suchen!

Tipp 4: Keine Zweiergespräche mit den Sitznachbarn
Wie schon gesagt hat bei einem Arbeitsmeeting Privates nichts verloren. Dies gilt auch für Arbeitskollegen, welche sich im Flüsterton über das letzte Wochenende austauschen. Auch bereits vor Beginn des Meetings solltest Du solche Zweiergespräche vermeiden.

Andere Arbeitskollegen könnten sich ausgegrenzt fühlen oder das Gefühl bekommen, dass über sie gelästert wird. Solche feindseeligen Gefühle sind nicht förderlich, wenn es später um Kompromiss-Schließungen geht. Mit einem solchen Verhalten vermittelst du Desinteresse.

Tipp 5: Monologe vermeiden
Meetings sind schon ohne minutenlange Monologe eines einzelnen Teilnehmers zäh genug. Überlege bevor Du etwas sagst und bring es, für alle verständlich, kurz aber informativ und verständlich auf den Punkt. Hier gilt das Prinzip: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Anders sieht es aus, wenn Du von einem Vorgesetzten gebeten wirst ein Themengebiet genauer zu erläutern (etwa weil dies genau Dein Arbeitsbereich ist). Dann sollte es natürlich ein ausführlicher Vortrag werden. Überlege genau, was hier wirklich nötig ist.

Tipp 6: Verständnis
Falls Du etwas einmal nicht verstanden haben solltest, sei es akustisch oder inhaltlich, frag freundlich nach. Nichts ist in einem Meeting wichtiger, als sich gegenseitig verstehen zu können. Nur so können aus den Gedanken aller Einzelnen gemeinsame und neue Ideen und Anregungen für die Firma entstehen. Bleib auch Du deshalb immer freundlich, wenn Dich mal jemand nicht verstanden hat.

Tipp 7: Notizen und Protokoll
Wenn sich ein Mitarbeiter Notizen während eines Meetings macht, wirft dieses immer ein gutes Licht auf ihn. Allerdings solltest Du, sofern Du nicht in der Digital-Branche tätig bist, hierfür auf den altbewährten Zettel und Stift zurückgreifen. Denn auch im Zeitalter immer weiter fortschreitender Digitalisierung stört der Anblick der Benutzung elektronischer Geräte während eines Gespräches oft. Bildschirme von Laptops oder Tablets lassen Dich abwesend wirken oder verhindern den hier so wichtigen Blickkontakt. Auch bewirkt ständiges Tippen auf der Tastatur eine unangenehme Geräuschkulisse und verraten, was Du als Wichtig empfindest und was nicht.
Zudem isst es auch für dich besser, wenn Du es Dir von Hand notierst, da Geschriebenes sich vom Gehirn besser gemerkt wird als Getipptes. Solltest Du aufgefordert werden, ein Protokoll des Meetings anzufertigen, wird es Dir anhand Deiner handschriftlichen Notizen bedeutend leichter fallen das Meeting zu rekonstruieren.

Tipp 8: Frühzeitiges Verlassen des Meetings vermeiden
Jeder möchte so schnell wie möglich ein langes Arbeitsmeeting verlassen. Jedoch solltest Du es vermeiden, aus dem Meeting zu gehen, bevor es beendet ist. Lege anschließende Termine mit genügend zeitlichem Puffer. Sollte es sich einmal wirklich nicht vermeiden lassen früher zu gehen, kündige es Deinen Vorgesetzten und dem Gesprächsleiter des Meetings bereits vor dem Meeting an. So kannst Du Dein Bedauern betonen. Es sollte allerdings nicht zu häufig vorkommen, dass Du an einem Meeting nicht bis zum Schluß teilnehmen kannst. Dann wirkt es schnell als Ausrede und könnte von Desinteresse am Unternehmen zeigen. Deswegen sollte Dein nachfolgender Termin möglichst immer etwas mit der Arbeit zu tun haben wie beispielsweise ein Kundentermin zur Abwicklung eines neuen Auftrages. Solche Termine sind leichter für Deinen Arbeitgeber zu verkraften. Im Anschluss informiere Dich unbedingt, welche Themen während Deiner Abwesenheit besprochen worden sind und hole Dir Informationen über eventuell beschlossene Änderungen oder Projekte ein.

Tipp 9: Teile mit wenn Du anderer Meinung bist
Jeder hat seine eigene Meinung – auch Du.
Das darfst Du auch ruhig zeigen. Auch wenn ein großer Teil der Teilnehmer eine andere Meinung vertritt als Du, solltest Du unbedingt Deine Gegenargumente und Deine Zweifel an einer Sache äußern. Dies solltest Du aber, um weiterhin für ein angenehmes Gesprächsklima zu sorgen, unbedingt sachlich tun. Versuche soviele der anderen Teilnehmer des Meetings wie möglich von Deinem Standpunkt zu überzeugen, um so gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

Tipp 10: Kooperation
Zwar solltest Du es, wie in Tipp 9 beschrieben, als Zeichen Deiner Stärke, zum Ausdruck bringen, wenn Du anderer Meinung bist als andere, verrenne Dich aber nicht darin. Du solltest jederzeit problemlos zurückrudern können. Mit zurückrudern ist in diesem Fall nicht verwerfen und aufgeben gemeint. Versuche Kompromisse zu finden und zu schließen und überzeuge so durch Deine Teamfähigkeit.

Verinnerliche Dir diese Tipps und du wirst gut vorbereitet für das nächste Arbeitsmeeting sein. Mit diesen Tipps kannst Du sogar den ein oder anderen Pluspunkt bei Deinem Chef sammeln. (Weitere Tipps zu dem Thema findest du auf dieser Seite über Arbeitsmeetings). Je mehr Steine Du bei ihm im Brett hast, umso besser für Dich und Deinen weiteren Werdegang in der Firma.

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